Die Tourenwagen Legenden gehen mit gleich zwei prominenten Serienbotschaftern in die Saison 2020. Klaus Ludwig und Altfrid Heger werden das Championat für klassische Renntourenwagen der Achtziger- und Neunzigerjahre im zweiten Jahr begleiten und die Tugenden der Serie nach außen tragen.

Die beiden Rennlegenden feierten in der Debütsaison der Tourenwagen Legenden bereits Erfolge. Ludwig hatte bis zum Finale sogar noch Chancen auf den Titel und Heger errang beim zweiten Gastspiel in der Motorsport Arena Oschersleben mit einem BMW M3 DTM der ersten Generation nach einem starken Rennen einen Podestrang. Neben den Rennergebnissen genossen beide vor allem aber auch die Atmosphäre im Fahrerlager. „Die Tourenwagen Legenden sind noch eine echte Motorsport-Familie“, sagt Heger. „Das findet man heute nicht mehr oft.“ Ludwig ergänzt: „Es geht allen Beteiligten darum, Spaß zu haben und gemeinsam ein legendäres Wochenende zu verbringen. Das ist genau der richtige Ansatz für eine Rennserie mit derart faszinierenden Tourenwagen.“

Während ihrer aktiven Karrieren feierten die beiden neuen TWL-Serienbotschafter fantastische Erfolge. Ludwig gewann jeweils dreimal das 24h-Rennen in Le Mans und auf dem Nürburgring. 1998 wurde er FIA-GT-Weltmeister und sicherte sich 1988, 1992 und 1994 den Titel in der DTM. Auch Heger blickt auf insgesamt fünf Siege bei 24h-Rennen zurück. In der DTM bestritt er mehr als 100 Rennen. Als Werksfahrer war er für BMW, Audi, Honda und Peugeot am Start. 1993 war Heger zudem erster Champion im Porsche Super Cup. In den vergangenen Jahren machte er vor allem durch Topergebnisse in nationalen und internationalen Serien für historische Rennfahrzeuge auf sich aufmerksam.

Die Tourenwagen Legenden bestreiten 2020 zehn Rennen á 30 Minuten für die Meisterschaftswertung; je zwei auf dem Sachsenring (8.-10. Mai), in Spa-Francorchamps (26.-28. Juni), in Hockenheim (24.-25. Juli), im tschechischen Most (28.-30. August) und auf dem Nürburgring (16.-18. Oktober). Daneben umfasst die Veranstaltungsreihe ein Einladungsrennen im norwegischen Rudskogen, eine Demofahrt beim Bergrennen in Osnabrück, zwei Prüf- und Einstellfahrten am Bilster Berg und in Papenburg sowie zwei Messeauftritte bei der Techno Classica und der Essen Motor Show.